Der alte Mann Hemingway und die Gedanken
Nicht nur, daß Ernest „The Man“ Hemingway wohl dereinst spannend sagte:
„The first draft of anything is shit…“

was ja durchaus viel Anlaß zur Diskussion bietet oder bieten würde.
Er sagte nämlich auch:
„Before you act, listen.
Before you react, think.
Before you spend, earn.
Before you criticize, wait.
Before you pray, forgive.
Before you quit, try.“
Was wiederum gar keinen Anlaß zur Diskussion bietet. Und daher lasse ich das heute einfach auch mal so stehen…
Turmsegeln, Äpfel, Honig und ראש השנה
Es ist beim Turmsegler, also beim (leider) nicht mit mir tanzenden Benjamin Stein. Da gibt es seit heute einen schönen Erev Rosh haShana Post, mit dem weltbesten Video.
Es geht darin um Äpfel. Um das neue Jahr. Um süßen Honig. Und irgendwie – auf einer Metaebene – um das ganze Leben an sich!
Und weil es so schön ist, habe ich ihm das Video (von Mendy Pellin) einfach geklaut und poste es hier auch..
Der Rhythmus des Morgens…
Das monoton schläfrige Geräusch der Eisenbahnschwellen. Vor den Fenstern weißgraue Schäfchenwolken. Entspannt und ruhig verteilt vor dem frühweichblauen Himmel schwebend. Unten über den weißfeuchten Wiesen sanfter Frühnebel. Ein paar Krähen suchen nach dem Sinn des beginnenden Tages. Mein Zug fließt schaukelnd durch diese ruhigen Bilder. Vorbei an einem kleinen dunklen Waldweiher der still und verheißungsvoll zwischen alten Bäumen liegt. Und darauf wartet, in seiner Reinheit ausgetrunken zu werden. An den Feldern, über die die Morgensonne ihre ersten noch lauwarmen Strahlen schickt, schlängeln sich feuchte Feldwege entlang. Am Waldrand ein paar Rehe, noch sicher und ohne den Argwohn des späten Tages äsend. Auf einem Hügel ein einsamer Baum vor dem morgendlichen Horizont. In dem kleinen Dorf dahinten ist der Kirchturm jetzt schon ganz in die warme Sonne eingetaucht. Die Schafe dort auf dem Feld haben ihr Tagwerk soeben begonnen. Und der Zug fährt vorbei an ginstergelben Hängen und saftigen Obstgärten, in denen knorrig schöne Bäume schwer beladen auf Ihre Entlastung warten. Weiter vorne sucht ein majestätischer Raubvogel kreisend nach ersten noch verschlafen unvorsichtigen Mäusen. Ein magisch anmutender Auwald zieht vorbei. Auf der Wiese daneben zwei Hasen beim frühen Ringelreihen…
Neben mir im Zug ein Anfang Zwanziger, starr zu Boden blickend, mit den Füßen schnell wippend; aus seinen Kopfhörern laute schrille Klänge. Das Mädchen eine Bank weiter näselt nörgelnd in Ihr Telefon „Mir ist immer so langweilig im Zug…“ und die Jungs im Gang dahinten lachen laut über das was wohl auf dem nächsten Volksfest passieren wird.
Eine Allee schwebt vorbei. Da, an dem kleinen Weiler wackeln ein paar fröhlich wache Gänse zum Dorfteich. Ein Bauer auf seinem Traktor fährt auf’s Feld.
Ich schließe kurz die Augen, finde wieder zu mir, und genieße den einladenden Rhythmus dieses Morgens…
Sonntagsarbeit für die Katz…
… oder besser gesagt, für den Kater!
Denn so sieht es aus, wenn Mensch den sonnigen Sonntag mit dem Bau einer stabilen, attraktiven und wetterfesten Katzentreppe verbringt. Denn so ein Tonkanese nimmt nicht jede Treppe!
Erst die Farbe rot und nun die eigene Angst…
Während ich mit meinem Weib, das frei nach Kishon natürlich das allerbeste Weib der Welt ist, wunderbare Kunst in Haus, Hof und Garten betreibe (und dazu noch die wild hohe der Kunst des Miteinanders) gibt es ab und an ausserhalb auch andere Dinge. So z.B. auch für Kerstins Kunstprojekte. Bei ihrem spannenden Projekt “What is red for you“ waren es ParaRot, rotblutrot und Mein(Seelen)Rot.
Bei ihrem neuen (Moleskine)Projekt „1 Question 365 answers“ mit dem Thema „What are you afraid of“ habe ich am 18.06.2011 diese Frage mit
… no words
… no sight
… no sound
beantwortet!
P.S. Bei Kerstin sind auch für Eure Ängste noch Tage frei
Gespür auf Reisen des Lebens
„Es ist mir egal, was Du siehst,“ sagte er.
„Du hättest einen Elefanten sehen können.
Was Du spürst, allein darauf kommt es an.“
Carlos Castaneda
(aus: Reise nach Ixtlan)
Rauchfreie Bahnhöfe der Deutsche Bahn AG
So weit so gut, Deutsche Bahn AG,
die Sache mit den ganzen rauchfreien Bahnhöfen, die habt Ihr Euch im Grundsatz schon fein ausgedacht. Wirklich.
Der olle Johann Nestroy, der schlaue Fuchs…
Es bringt immer wieder viel Freude und Spaß neues & kreatives auszuprobieren. Und manchmal ist es nicht das schlechteste, was dann dabei herauskommt. Ha, kein Kunststück! Warum das so ist, wußte schon Johann Nepomuk Nestroy, dem folgendes Zitat freundlich zugeschrieben wird:
„Kunst ist, wenn man’s nicht kann,
denn wenn man’s kann, ist’s keine Kunst.“

J.N. Nestroy als Knieriem
Alle roten Dinge sind (zur Zeit) drei
Da der Mensch an sich bei Kerstin mit ZWEIxRot noch lange nicht am Ende ist, nun nach ParaRot und und rotblutrot das DRITTExRot im Bunde; Mein(Seelen)Rot:






