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Murakami im Bauch

Juli 25, 2003

Gestern Abend, beim Bücher hin- und her sortieren, fiel mir wieder mal eines in die Hand, auf dessen Seite 32 gar wunderbare Worte stehen, die mich immer wieder auf das Neue überwältigen:

„Ich bin verliebt, wusste Sumire auf einmal. So eindeutig, wie Eis kalt ist und Rosen rot sind. Und diese Liebe reißt mich mit ihrem Sog davon, so übermächtig, dass ich mich ihr nicht entziehen kann. Widerstand ist zwecklos. Vielleicht entführt sie mich an einen unbekannten, unheimlichen Ort, der vielleicht sogar gefährlich ist. Und das, was mich dort erwartet, wird mich zutiefst, ja tödlich verwunden. Vielleicht werde ich alles verlieren. Dennoch gibt es kein Zurück mehr. Mit bleibt nichts anderes übrig, als mich diesem Strom zu überlassen, auch wenn ich darin aufgehe und mein Wesen darin erlischt.“

Haruki Murakami

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