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Berlin, das Wetter und der Verkehr

November 7, 2006

Regen, Matsch, Schnee und Kälte finde ich als Spaziergänger in Berlin gar wunderbar.

Der Vorteil ist dann, daß die ganzen hyperaggressiven Berliner Fahrradfahrer (Verschwinde, mir gehört die Welt!) nicht mehr unterwegs sind. Zeus und ich können dafür gemütlich spazieren gehen, da wir nicht alle 45 Meter angepöbelt werden, weil wir uns auch auf dem Bürgersteig bewegen.

Der Nachteil bei diesem Wetter ist, daß ich ja auch Autofahrer bin. Und in Berlin bei dem ersten Regentropfen oder der ersten Schneeflocke, wird der Berliner an sich plötzlich zum unfähigen ängstlichen Fahrschüler. Der mehr Schiss um sein „heiliges Blechle“ hat, als jeder Schwabe.

Verwunderlich eigentlich, da z.B. im Jahre 2005 in Berlin von ebendiesen Autofahrern allein 20.000 mal rote Ampeln mißachtet wurden. 20.000! Dies sind wohlgemerkt nur die, die geblitzt worden sind. Die Dunkelziffer ist da durchaus noch höher.

Statistiken zu Fahrradfahrern, die hier sämtliche Verkehrsregeln mißachten will ich gar nicht erst lesen, mir würde Angst und Bange.

Und wieder mal ein kleines Puzzleteil, warum ich weiß, weshalb mir fast jede andere Großstadt lieber ist, als dieser aggressive hektische Moloch im Osten der Republik.

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