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Back to the place where I belong

Dezember 18, 2006

So langsam nähert sich der Tag des Aufbruchs. Nach einer langen (so erst einmal gar nicht geplanten) Zeit in der Ferne. Aber so ist das, wenn die Operation während der Operation schwieriger und komplexer wird, als vermutet.

Dafür aber ein gutes Resultat: Der Patient hier ist nicht tot. Im Gegenteil, er steht wesentlich gesünder da, als zu Beginn. Alle Organe laufen wieder rund. Die Ernährung wurde komplett umgestellt. Er kann wieder auf eigenen Füßen stehen und gehen. Alles ist in Ordnung.

Nach dieser Monaten in Berlin (aka dreckige laute hektisch nervöse Stadt) lechzt mein Herz aber wirklich wieder nach München. Auch, weil es natürlich immer schwierig ist, ohne sein notwendiges soziales Umfeld (extrem) lange in einer fernen Stadt zu sein. Dabei eigentlich keine Freizeit zu haben und im „Job“ fast nur von Menschen umgeben zu sein, die einen argwöhnisch betrachten. Die wissen ja schließlich, warum man da ist. Das macht es in Punkto neue Sozialkontakte nicht leichter, den jedes freundliche Lächeln kann auch nur den einfachen Hintergrund der Unsicherheit um den eigenen Job haben. Verständlicherweise! Das würde mir wahrscheinlich kaum anders gehen. Dann kommt noch die regelmäßige Auseinandersetzung mit den Auftraggebern dazu.
Bruce Lee, der vielen nur als Kampfsportler bekannt ist, war auch Philosoph und hat einen sehr schönen Satz gesagt:

„Wenn Du kritisiert wirst, dann mußt Du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.“

Ein Satz, der mir, wenn ich punktuell mal „sehr müde“ war, immer wieder die notwendige Kraft zum kämpfen gegeben hat. Und das hat sich ausgezahlt, denn – wie gesagt – letzten Endes ist alles und zu jedermanns und jederfraus Zufriedenheit abgeschlossen. Was will ich mehr?!

Also freue ich mich jetzt auf ruhige und entspannende Tage zuhause in München. Auf die Family bestehend aus vielen Frauen und vielen Tieren. Auf die bayerischen Seen. Darauf, Freund D. nicht immer nur zu mailen, sondern ihn auch wieder live zu treffen. Auf die schönen Berge. Auf die wunderbar grantigen Münchner. Meine lange vermißten Cafes und Bars. Die Freunde. Meine Bücher. Meinen kleinen Lieblingsitaliener um die Ecke. Und auf so vieles mehr. Yes!

Vermissen in Berlin werde ich den Grunewald mit seinem schönen märkischen Flair. Und darin ganz speziell den Grunewaldsee mit den vielen Hunden und entspanntenHundebesitzern. Das fehlt München eindeutig. Da ich allerdings auch unberuflich – wie der/die aufmerksame LeserIn weiß – seit Jahr und Tag regelmäßig privat auf erträglichen Kurzbesuchen in Berlin weile, läßt sich dieser Punkt verschmerzen.

But now: Back to the place where i belong…

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