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Ali G. IndaHouse und meine Kotztüte

Januar 1, 2007

Im Grundsatz gehen mir die Leute, die immer sagen „Hey, Du kannst Filme NUR im Original sehen“, mächtig auf den Sack. Für fast niemanden, der nicht Muttersprachler ist, erschließt sich auch nur die Hälfte an Slang in ausländischen Filmen. Ist einfach so. Wir tun uns ja schon schwer, einen Film aus dem bayerischen Hinterland zu verstehen. Insofern schaue ich mir meist die Filme erst einmal in Deutsch an und wage mich dann an die Originalfassung.

Nachdem ich am Sylvester-Abend nun zum ersten Mal „Ali G IndaHouse“ sah, und dies eben in der deutschen Synchronfassung, wurde ich aber selber Lügen gestraft. Ali G., den ich seit Jahr und Tag in seiner „Da Ali G. Show“ mehr als nur gerne sehe, wurde in diesem Film Dank der wirklich miserablen, ja brechdurchfallartigen, Synchronstimme und einer sauschlechten Übersetzung zu einem unvergleichlichem seichten Hampelmann degradiert. Beziehungsweise wurde dadurch der ganze Film zu einer blöden billigen unverständlichen Teenie-Komödie. Nichts an subtilen Zwischentönen – aus dem Original – erschloß sich mir.

Und das wird einem intelligenten Menschen, wie S.B. Cohen nicht gerecht. Eindeutig also einer der Filme, bei denen man die deutsche Fassung getrost in den Mülleimer kippen kann. Und bei dem man diesen „Originalfassungs-Schlaumeiern“ leider recht geben muß.

Leider!

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One Comment leave one →
  1. Januar 1, 2007 12:01 pm

    Eben!

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