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Kein Kaffee beim Schicklgruber jun.

Februar 6, 2007

Weil ich urlaubsweilig zum einkaufen (Butter, Kartoffeln, Milch, Gummibärchen, Hundefutter etc.) nach Simbach am Inn zum einkaufen fuhr, ließ ich es mir nicht nehmen, kurz neugierig über die Brücke zu fahren. Auf die andere Seite, wo ich noch nie war und wo der Schicklgruber jun. dereinst leider das Licht der Welt erblickte. Aber weil so sonnig warm, dachte ich mir, schlenderst Du mal entspannt interessiert durch die Stadt, läßt das auf Dich wirken und trinkst dann irgendwo noch ’nen Kaffee. War aber nicht mal im Ansatz entspannend, selbst mit Sonne nur beklemmend graudüster eng und merkwürdigerweise nicht einmal im Ansatz die Chance für mich Distanz zur Vergangenheit zu halten. Fast so eine Stimmung, als ob gleich jemand um die Ecke kommt, dessen böse Fratze nur allzubekannt ist. Ins Kaffeehaus bin ich daher auch nicht gegangen; dort unbefangen einen kleinen oder großen Braunen zu bestellen, das wäre mir speziell an diesem Ort auch nach friedvollen 62 Jahren nicht über die Lippen gekommen.

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