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Der Isarstadt Blog und die präventive Zensur

März 19, 2007

Ja kann es denn wahr sein? Was ist mit der Liberalitas Bavariae passiert? Wo ist sie hin entschwunden, wenn sich sogar der eigentlich angenehm zu lesende bayerisch münchnerische isarstadt.de Blog schon preussisch hauptstädtische Vorzensur auf die Seiten geheftet hat.

Schreiben sie da doch heute was über lecker Mutter-meint’s-gut-mit-Dir-Pausenbrote, was ich als Stullen-Liebhaber natürlich sofort kommentierte. Und siehe da, der Kommentar muß vor der Freischaltung von der Isarstädter-Vorzensur-Behörde erst „moderiert“ werden. Freunde, ein bisserl mehr Mut sollte schon sein! Wird ja sonst ganz schnell ganz alphonsisch und das könnt Ihr doch nicht wirklich wollen, oder?

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12 Kommentare leave one →
  1. März 19, 2007 11:57 am

    Die haben einfach Angst vor Kommentar-Spam und offensichtlich kein System, diese durch Zahlencodes, Rechenspiele oder Wortbestätigungen auszuschließen… Ist es nicht eher donnahaft, gleich von Zensur zu sprechen?

  2. März 19, 2007 12:13 pm

    Ohja, sei doch nicht so spießig politisch sauber und korrekt!Zum Thema „Offensichtlich kein System…“ nur dies: Wir haben 2007, die haben WordPress und es gibt unzählige Anti-Spam Plugins, mal abgesehen von dem, was da schon standardmäßig in WordPress implementiert ist.

  3. März 19, 2007 3:02 pm

    Ja so ist sie, die gute alte bayrische Art: Erst zuschlagen und dann erst (wenn überhaupt) nachfragen. Sorry, aber den obigen Artikel finden wir – gelinde gesagt – ein bisserl daneben. Tatsache: Unsere Kommentarfunktion schickt Einträge momentan noch in eine Moderationsschleife. Mit Zensur oder sonst irgendwelchen Mätzchen hat die ganze Gaudi allerdings nix zu tun. Wie Dorin Popa richtig vermutet, kämpfen wir noch mit dem altbekannten Spam-Problem (allein heute Vormittag: Über 40 Spam-Kommentare!). Es gibt mit Sicherheit genug Filter-Plug-Ins etc., die dieses Problem beseitigen könnten. Nur: Uns hat bisher noch die Zeit gefehlt, ein g’scheites auszuwählen und auf unseren Seiten einzubauen. Bis es soweit ist, gibt’s eben noch die Moderationsschleife. Das kann man doof finden (wir sind damit selber auch nicht glücklich und haben auch schon in Blog-Einträgen auf das Thema hingewiesen), aber dass da gleich wild mit dem Zeigefinger gewedelt wird, können wir nicht nachvollziehen. Wie wär’s gewesen, erst mal bei uns nachzufragen, wo’s zwickt? Schade, aber da kann man glatt den Eindruck gewinnen, in der Blogosphäre heiße es im Falle von kleinen Verstimmungen nicht „Ruck ‚ma zam“, sondern gleich „Magst a Wat’schn“. Muss ja nicht sein, oder?

  4. März 19, 2007 4:42 pm

    Liebe Isarstadt.deDas verstehe ich jetzt nicht. Gestern noch schriebt Ihr, ihr würdet meine Postings mögen, was mich zu der eventuell fälschlichen Annahme verleitete, Ihr hättet auch einige davon gelesen. Denn dann wüßtet Ihr um meine gerne mal überspitzt provokante Feder. Die aber nie und nimmer böse ist, bzw. wenn die Feder böse wäre, ich das auch sehr direkt sagen bzw. schreiben würde.Und liebe NachbarInnen von der Isartadt.de, mal ehrlich, würde ich Euch auch nur im Ansatz blöd, zensierend oder sonstwas finden, würde ich weder bei Euch kommentieren, noch schreiben, daß mir Euer Blog gefällt.Also seid doch so nett und entspannt Euch wieder ein wenig. Und seid nicht so preussisch angefressen, nur weil ich ein paar schnippische Worte zu Eurer Moderation schreibe. Daß das in der Realität so rein gar nichts mit Zensur zu tun hat, ist wohl jedem Menschen klar. Wir sind hier schließlich genau in dem München, was Euch, wie mir ja schließlich gefällt. Und da gehört das typisch münchnerisch nette Granteln halt dazu! Der Herr Sedlmayr, Gott hab ihn selig, würde es bestätigen können!So und jetzat gemma a Hoibe trinkn, und ois is wida guat!

  5. März 19, 2007 4:52 pm

    Mensch mawa, wenn Euch „bisher noch die Zeit gefehlt (hat), ein g’scheites (Anti-Spam Plugin) auszuwählen“, wieso habt Ihr dann bitteschön die Zeit, jeden Kommentar händisch zu prüfen? Das ergibt irgendwie keinen Sinn.Und jetzt nehmt mal den knarzigen Narziss und seinen grummelnden Goldhund nicht so tierisch ernst.

  6. März 19, 2007 5:14 pm

    @ Freund D.Derf i über des „knarzig“ no a weng meditieren, bevorst Du Dir rappzapp a Trum Schelln dafür eifangst?

  7. März 19, 2007 5:38 pm

    Knarzig und Goldspund!

  8. März 19, 2007 8:31 pm

    Okay, okay, die Herren, ist angekommen. Wahrscheinlich kommen wir halt Grantel-technisch aus anderen Ecken. Ham’s wohl in den falschen Hals bekommen (den, wo schon der Leberkäs vom Mittagessen quer lag) – und befürchtet, dass es auch andere falsch verstehen könnten. Sei’s drum – wir werden in jedem Fall gleich zwei Eurer Vorschläge befolgen: Uns endlich ein g’scheits Plug-In besorgen (und uns selber nicht mehr drüber ärgern, dass wir händisch an die Kommentare dran müssen), vor allem aber erst mal eine Halbe aufmachen (darf’s auch Weißbier sein?). Prost, habedieähre & auf gute Nachbarschaft!

  9. März 19, 2007 9:14 pm

    schön, dass ihr euch alle wieder lieb habt. Schnief, tränenabputz…Ich war schon in Sorge.

  10. März 19, 2007 9:18 pm

    Der Frau Rinski mal schnell allerfreundlichst ein Taschentuch für ihre Freundentränen reichend!

  11. März 19, 2007 9:53 pm

    Hätt grad noch ein Bierfilz’l übrig, wenn’s das auch tut…

  12. März 19, 2007 10:22 pm

    Oans, zwoa, gsuffa!

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