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Essbare Jugendsünden

März 27, 2007

Dann und wann und ab und an erwischt mich auch in Essensdingen die Erinnerung an längst vergangene gut geglaubte Tage.

So war ich neulich einkaufen und habe neben den Unmengen an Süssigkeiten, nach denen ich bekennend süchtig bin, auch etwas aus meiner „Twen-Zeit“ entdeckt.

Miracoli. Und das nicht als kleine Soßen-Packung, die den unmöglichen Nudeln beigelegt ist, sondern als großes allein existierendes Glas mit 400 Gramm Soße. Warum ich mir dieses Glas im hier und jetzt kaufen mußte und warum ich dieser Erinnerung nicht widerstanden habe und sie als gute Erinnerung habe stehen lassen, anstatt mir das nochmals zuzumuten, ist mir rückblickend schleierhaft.

Wobei ich jetzt wenigstens weiß, daß die guten alten Zeiten – zumindest im Hinblick auf diese Art der Ernährung – gar nicht so gut waren, wie sie es einem im Hinterstübchen manchmal vorgaukeln. Darum hat sich der Kauf für diese Erkenntnis dann doch wieder gelohnt. Selbst, wenn mein Magen (samt Verdauungstrakt) einer anderen Meinung sind und auf die Erkenntnis gerne verzichtet hätten…

So und jetzt gehen mein Magen und ich ganz hurtig auf den Markt, kaufen frische Kräuter und andere leckere Dinge, die man für eine selbst gemachte Sosse braucht, damit wir ganz schnell wieder gute Freunde werden.

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