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Ein karmischer Überfall?

Juli 11, 2007

„Im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus bezeichnet der Begriff Karma die Folge jeder Tat, die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in jeder Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst.“

Ob das Karma wirklich immer weiß, was es tut, frage ich mich da gerade.

Heute um 13:05 Uhr wurde auf ein Uhren- und Juweliergeschäft in der Nordendstraße in München ein vogelwilder Raubüberfall verübt, während Freund D. und ich keine 500 Meter entfernt friedlich im Barer 61 saßen und unsere regelmäßige Mittagssitzung abhielten. Gewundert haben wir uns nur über die Unmengen an Polizeiwagen, die ständig mit Blaulicht hin- und herrasten. Freund D. vermutete einen Banküberfall oder einen Punkeraufstand. Ich vermutete gar nichts und wollte nur meine Ruhe haben.


© Bayerische Polizei

Die spannenden Details zu diesem „atypischen Raubüberfall“ sind auf jeden Fall auf der Homepage der Polizei München nachzulesen.

Nun ist es so, daß der überfallene Uhrenladen zufällig genau der Uhrenladen ist, in dem mein liebstes Uhrenstück schon zweimal für teuer Geld „gewartet“ wurde und das nicht unbedingt so, daß ich damit langfristig wirklich glücklich gewesen wäre. Im Gegenteil.

Und immer, wenn ich seitdem dort vorbeigehe, denke ich mir zum einen nichts gutes und zum anderen, daß ich bei der nächsten Uhren-Generalüberholung unbedingt einen anderen Uhrenladen suchen muß.

Wobei ich denen deshalb nie einen fiesen Raubüberfall an den Hals gewünscht hätte, solch ganz ganz böse Gedanken wären ja schlecht für mein Karma. Daß sich das globale generelle Karma jetzt aber selber eingeschaltet hat, ist allerdings schon seltsam…. Sofern man dran glaubt!

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8 Kommentare leave one →
  1. Juli 11, 2007 7:44 pm

    Sag mal, bist Du sicher, dass Dein Freund D. die ganze Zeit während des Überfalls bei Dir war? Im Polizeibericht stand, man vermute Rumänen und Albaner hinter dem Überfall. Hoffe, Du hattest Deinen Rumänen an der Leine.

  2. Juli 11, 2007 8:21 pm

    Zumindest sind wir Rumänen nicht so bescheuert, unsere Uhr ein zweites Mal zu einem Juwelier zu tragen, mit dem wir schlechte Erfahrung gemacht haben.

  3. Juli 11, 2007 8:23 pm

    Und nach Lektüre des Polizeiberichts frage ich mich, Marc, hast Du jetzt Deine Rolex oder Deine Breitling dort warten lassen?

  4. Juli 11, 2007 8:30 pm

    @ DorinNein, so bescheuert seid Ihr nicht. Ihr kommt dann eher mit sechs Kumpels und…Aber was soll ich sagen. Ich glaube an das gute im Menschen und habe dem Uhrmacher einfach eine zweite Chance gegeben!

  5. Juli 11, 2007 8:34 pm

    @ RinskiNunja… An die Leine läßt er sich – im Gegensatz zum Goldhund – nicht legen. Zumindest von mir nicht. Wobei… Wie das bei ihm und Frauen und Leinen aussieht, kann ich nicht beurteilen.Ich kann aber sagen, daß er relativ entspannt war, bei unserer Sitzung, und nicht einmal – wie sonst ab und zu – kurz für fünf Minuten (die ja gereicht hätten) verschwunden ist.Andererseits könnte er natürlich der Kopf der Bande sein und mich und die Kafeehaussitzung als Alibi benutzt haben. Wer weiß…

  6. Juli 11, 2007 8:52 pm

    Meine Jungs müssen sich nicht zu dritt auf ein Motorrad quetschen…

  7. Juli 11, 2007 10:17 pm

    @ MarcBei den frechen Kommentaren solltest Du eh überlegen, ob Du dem vorwitzigen D. nicht lieber demnächst einen Maulkorb anlegst.

  8. Juli 12, 2007 8:51 am

    @ Rinski, gleich fliegst Du aus meiner Blogroll, oh, da stehst Du ja gar nicht drauf…

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