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Dorin P. und sein Pakt mit dem Teufel

September 12, 2007

Wie man hier nachlesen kann, ist gerade der, der sonst ständig und lauthals holde Loblieder auf unabhängige kleine Kaffeebars singt, in Wahrheit dem Teufel verfallen:

Ein Cappuccino von Starbucks, das Sommerkleid von Zara, die neuesten Intrigen der „Desperate Housewives“: Viele lieb gewonnenen Dinge gibt’s auch da, wo immer man gerade hinreist.“

Und ich dachte bisher immer, Dorin würde seine journalistische Unabhängigkeit nicht ganz so billig verkaufen. Aber daß er für ein paar Euro Schreiberlingshonorar vom Gott der Bohne zum Teufel (aka Starbucks et.al) konvertierte, ist – gelinde gesagt – einfach schockierend… Oder wurde er gar vom Teufel selbst geschmiert? Und Dorin, was war Dein Preis?

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14 Kommentare leave one →
  1. September 12, 2007 1:57 pm

    Da ich nun mal auch keine Sommerkleider von Zara zu tragen pflege, ist die Antwort ganz simpel: Es ging mir nur um Beispiele für international vertretene Filialgeschäfte, die die Stadtzentren austauschbar wirken lassen. Starbucks war da einfach zielgruppenaffiner für die „freundin“-Leserin als ein McDonald’s oder Kentucky Fried Chicken.

  2. September 12, 2007 2:32 pm

    Ah ja, was mein Preis war, wolltest Du wissen. So ein Text bringt sechs- bis siebenhundert Euro Honorar.

  3. September 12, 2007 3:10 pm

    Ok Dorin, Deinen ersten Kommentar nehme ich mal so hin, auch wenn ich meine, Du hättest Deine Seele mit einem anderen Beispiel oder ohne Namensnennung des Teufels noch retten können. Aber gut… Zum zweiten Kommentar meinte ich nicht den simplen Preis, mit dem Dich das Haus Burda eingesackt hat. Was war der Preis, mit dem der Teufel Starbucks Dich von der wahren Bohne abgebracht hat? Lebenslang kalte Plörre?

  4. September 12, 2007 3:30 pm

    Ich muß zugeben, daß ich neulich, vor zwei, drei Wochen auf der Ludwigstraße einen Gutschein für einen Frappuccino geschenkt bekommen und eingelöst habe, eins der schlimmsten Getränke meines Lebens. Ansonsten hat mir Starbucks nie etwas geschenkt und ich war davor nur ein einziges, erstes und letztes Mal als zahlender Gast bei Dr. Evil zu Gast und wir hatten niemals Sex!

  5. September 12, 2007 4:32 pm

    Ihhhh, das ist ja fast so schlimm, wie von fremden Onkels Schokolade anzunehmen.

  6. September 12, 2007 6:58 pm

    Naja. Nicht alles an der vielbesungenen SFCC ist gut (siehe trockener Zitronenmuffin), und nicht alles an der Mother of all Coffeehouses as we know them today ist schlecht. Der Caramel Latte Macchiato war eine Woche lang der einzig ertragbare Kaffee in Nodnol… that’s in Bulgaria… ok, London.

  7. September 12, 2007 9:22 pm

    @ BlogQueenWer bitte hat vom SFCC geredet? Ich persönlich meinte „unabhängige KLEINE Kaffeebars“…

  8. September 13, 2007 6:57 am

    @ Marc, als ob Du nicht dem SFCC gehuldigt hättest. Unterm Strich (und nicht wie mir unterstellt auf dem Strich) sind aber natürlich kleine unabhängige Cafés zu bevorzugen, wo noch ein Chefbarista für die Auswahl der Bohne und die Einstellung der Maschine steht…@ Blog Queen, wo ist schon alles gut? That’s life!

  9. September 13, 2007 4:50 pm

    @Marc:eh, das war ein diskreter Hinweis darauf, dass nicht alle seine bevorzugten, oder ehemals bevorzugten, Kaffeeplaetze „Independents“ sind/waren@Dorin: preaching to the choir, D.

  10. September 13, 2007 10:15 pm

    @ Blog Queen, na ja im Vergleich mit Dr. Evil ist SFCC noch eine kleine Münchner Klitsche, wo die beiden Gründer die Einrichtung persönlich ausgesucht und bezahlt haben.Ach ja, müßtest Du als Starbucks-Shareholderin Deinen Kommentaren nicht einen Disclaimer verpassen?

  11. September 14, 2007 4:04 pm

    Nein, gar nicht. Nur im Falle der Schleichwerbung, und das ziemlich reichliche product placement in diesen Kommentaren kommt eindeutig von Dir. 🙂

  12. September 14, 2007 4:38 pm

    – Werbeeinblendung – Ich trinke meinen guten und lecker feinen CAPPUCCINO am liebsten im kleinen italienisch ursprünglichen Eiscafé VENEZIA im schönen Stadtteil München Schwabing. Da, wo die Chefin das Eis und den Kaffee noch selber zubereitet.– Werbeeinblendung –

  13. September 14, 2007 5:53 pm

    Und so vielleicht auch wieder am 22. September mit netter Begleitung… 😉

  14. September 14, 2007 7:42 pm

    Bei aller Liebe zum Venezia, deren leckerem Eis und der herzallerliebsten Inhaberin, aber der Cappuccino ist nicht so toll und zumindest in der Standardausführung mit der den ganzen Tag in der Maschine vorgeschäumten Milch an und für sich indiskutabel.Dir mag die Chefin die Milch von Hand schäumen, aber das ist in zwei Wochen auch vorbei, wenn das Venezia in die Winterpause geht. Und dann?

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