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Kid Creole, die Coconuts und mein Groupieleben der Vergangenheit

Oktober 9, 2008

Die aufmerksam und mir dann und wann wohlgesonnenen LeserInnen dieses Blogs werden es wissen, es scheint, als hätte ich einen latenten Hang zu Frauen, die sich singend und/oder rythmisch auf den Brettern bewegen, die bei dunklen Bässen zu erbeben pflegen… Vermutlich entspringt das meinen wild rummachenden Jugendzeiten, als sich mir zugetane junge aufstrebende Sängerinnen, das jeweilge Ende der Liason entweder mit einem Schmachtfetzen oder mit einem bösen Lied von der Seele schrieben. Und ich eigentlich als der Mann in die Geschichte eingehen wollte, über den die meisten Songs geschrieben wurden. Nun, so waren die Zeiten damals, es ging hoch her und das Karussel des Liebes-Lebens drehte sich durchaus oft. Ja, so war das, mit Herrn Narziss, bevor er brav, anständig und solide wurde. ???

Auf jeden Fall, so die Story, die ich eigentlich erzählen wollte, begab es sich vor gefühlten hundert Jahren, als seinerzeit der wunderbare Kid Creole mit seinen Coconuts ein Konzert zum besten gab. Die Lifeboat Party war muskalisch ein Traum. Locker 3 Stunden Sound ohne Pause. Und wenn ich ohne Pause sage, meine ich ohne Pause. Alle Lieder gingen ineinander über, denn abwechselnd zogen sich einzelne Bandmitglieder um, pausierten und machten sich frisch, so wurde nicht mal eine Sekunde Sound unterbrochen… Aber weil meine Nuts jung und lüstern waren, habe ich – um der Wahrheit zu ihrem Recht zu verhelfen – von dem eigentlichen Konzert soviel mitbekommen, wie eine Maus von ihrer Umwelt, wenn vor ihrer Nase in Stück Käse schwebt. Kaum erklangen die ersten Akkorde, trugen mich meine Füße flugs auf die rechte Seite der Bühne, auf der die Coconuts performten. Ich konnte nicht anders, sie zogen mich magisch an. Was war dagegen schon dieser hüpfende Mann, dessen Namen draussen vor der Halle in großen Lettern stand. So verbrachte ich 3 Stunden nur vor den Mädels Coconuts, lächelte ihnen zu, wie auch sie mir immer mehr zulächelten und ließ dabei besagten Musiker einen guten Mann sein.
Wie es dann nach dem Konzert in dieser aufgeheizt schwülen Sommernacht weiterging und ob die Frisuren der Coconuts auch andere Dinge, als Tanzschritte aushielten, oder ob diese Geschichte gar von vorne bis hinten erstunken und erlogen ist, aber sonst ganz okay klingt, beantworte ich an dieser Stelle nicht…

Was ich aber sagen kann, ist daß es mich tatsächlich freut, daß ich auf Youtube Ausschnitte aus diesem doch locker über 20 Jahre alten Konzert gefunden habe. So sehe ich doch wenigstens noch einmal die gesamte Band, die ganze Bühne, und auch diesen Herrn, wie hieß er doch gleich wieder…

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2 Kommentare leave one →
  1. Oktober 9, 2008 10:13 pm

    Und ich habe sie live gesehen auf einem Hochzeitsfest bei Käfer. Jawohlja, was brannte da die Luft und das ist nun mehr als 20 Jahre her….

  2. Oktober 11, 2008 8:29 am

    Soll ich jetzt auch erzählen, daß…

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