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Zurück aus der Ferne; das Ende des Retrats

Januar 22, 2009

Warum ich während meinem Retreat (also seit Mitte November 2008 bis knapp vor einer Woche) auf sämtliche modernen Kommunikationsmittel verzichtet habe, sieht man auf diesem Bild:

Nun aber Ernst. Ich bin zurück. Der Goldhund ist zurück (den ich übrigens mehr vermißt habe, als er mich. Hmmm…)

Wichtig: Ich habe knapp 8 Wochen kein Internet genutzt, kein TV geschaut, kein Radio gehört, keine Zeitung gelesen – Nichts – Einfach nichts.

Und wissen Sie was. Ich lebe gut weiter. Die Welt lebt weiter. Der Goldhund lebt weiter. Sie leben wahrscheinlich auch weiter. Auch die ganzen bescheuerten Selbstdarsteller oder Mediennutten, wie sie Freund D. gerne nennt, leben weiter; obwohl deren Tun so sinnfrei und sinnlos ist, wie nur noch was…
Übrigens, die Welt schert es ja nicht, was der Mensch auf ihr treibt. Nur den Menschen selber schert es. Und mich hat es 7 Wochen auch nicht geschert. Und das war echt so richtig entspannend… Und bot soviel Zeit für spannende andere sinnvoll intensive Dinge!

Achja, (m)eine Kamera hatte ich übrigens doch dabei. Aber selbst die habe ich eigentlich nicht genutzt.

Nur ein paar unmotivierte Fotos dann und wann; darum habe ich selbst das sein gelassen.

Dann war ich kurzfristig für 4 Wochen Zwangs Veganer. Unglaublich, aber wahr und notwendig. So von wegen vermuteter und undefinierbarer Lebensmittelallergie nach einem oberheftigem Erstickungsanfall mit Besuch und Nächtigung auf einer heimeligen Intensivstation. Seit heute weiß ich, es waren die Fische und die Schalentiere; es können aber auch Kuhmilch, Eier und Kartoffeln sein. Egal, hauptsache Nudeln und Steak sind erlaubt. (Seitdem trotzdem immer zur Sicherheit Anti-Histaminika in der Tasche…)

Ich bin seit 9 Wochen (temporärer) Nichtraucher und wundere mich selber ca. alle 10 Minuten, wie ich das überhaupt geschafft habe, bzw. das immer noch schaffe. Ich bin neugierig, wie das wohl weitergehen mag!

Auch sonst tut sich nach diesen emotionalen Wochen dies und das, und auch einiges andere viele in meinem wilden Gedankengewirr. Das es nun in den nächsten Wochen (Monaten?) erst einmal (vielleicht neu) zu strukturieren und zu sortieren gilt. Um dabei zu schauen, wo es/ich mich hinführen kann.

Der Nachteil: Das Leben ist anstrengend und fordernd und kostet Kraft.

Der Vorteil: Das Leben bleibt spannend und wird nicht langweilig. Hey!

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5 Kommentare leave one →
  1. Januar 22, 2009 10:20 pm

    Welcome back! Mich würden ja noch ein paar mehr Details / Erfahrungen aus der Medienabstinenz interessieren – wann lassen die Entzugserscheinungen nach, hat man nie das Gefühl, was zu verpassen. Und wo/wie schafft man sowas überhaupt?

  2. Januar 22, 2009 11:43 pm

    Wollte jetzt was total tolles schreiben und sehe unten die Wortbestätigung und halte einfach mal die Klappe.SOMENalso mir fällt dazu nu nix mehr ein!Seehunderunden und Rodaborn!

  3. Januar 23, 2009 2:25 pm

    Nur damit ich nicht als eitler, arroganter Besserwisser dastehe: Wenn ich tatsächlich von Mediennutten reden sollte, schließe ich mich selbst natürlich immer mit ein.

  4. Januar 23, 2009 2:54 pm

    Dorin, Du bist käuflich???

  5. Januar 27, 2009 8:17 pm

    joa. sieht so aus, als hätte der retreat tatsächlich was gebracht. freut mich.

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