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Hatte ich Ihnen heute eigentlich schon folgendes zu AirBerlin erzählt?

April 4, 2013

Wegen einer klitzekleinen Rechnungsänderung, bin ich über zwei Wochen fast jeden Tag per Mail und telefonisch mit AirBerlin in Kontakt gewesen. An jedem dieser Tage wurde mir auf’s neue die gewünschte Rechnungsänderung für den nächsten Tag versprochen. Also wirklich am nächsten Tag! Wirklich! Ganz wirklich. Und jeden nächsten Tag war es wieder nichts…

Immerhin, ich habe in dieser Zeit am AirBerlin Service-Telefon fast nur freundliche Menschen aller Nationalitäten kennengelernt, die auch alle sehr bemüht versucht haben, das Problem zu lösen. Ja und auch der eine oder andere persönliche Plausch entstand, weil die Menschen da bei AirBerlin so nett waren. Das war schön und interessant dazu! Mein Problem, die geänderte Rechnung zu bekommen, hat es aber trotzdem nicht gelöst.

Letzten Samstag dann, meine letztendliche Frage, ob es ausser der offiziellen Servicenummer eine andere direkte Kontaktmöglichkeit zu AirBerlin gibt, die man anrufen kann, wurde verneint… Und meine Bitte, mir dann doch wenigstens einen Supervisor ans Telefon zu holen oder einen Vorgesetzten, der mir da nach zwei Wochen Frust besser helfen kann, wurde abgeschmettert, „da der ja auch nicht helfen könne“… Wie? Was?! Der kann nicht helfen? Okay!?

Also verfaßte ich nach dieser Aussage noch einmal eine ausführliche Mail (die die ganze vertrackte zweiwöchige Situation von Anfang an bis dato beschrieb), und setzte so ziemlich jede AirBerlin-Mailadresse ins cc:, die ich offen im Netz fand. Nun sollte man meinen, daß mir gaaaaanz schnell irgendjemand von AirBerlin antworten würde und mir säuselnd und kompetent in den Hörer oder das Postfach flötete:

„Hallo lieber Kunde.

Ja, da ist wirklich zu viel schiefgelaufen, das tut uns ernsthaft leid. Es kann es ja nicht sein, daß Sie über zwei Wochen jeden Tag zu so etwas mit uns telefonieren. Um dann am Ende von einer unserer Mitarbeiterinnen noch zu hören bekommen, daß „Sie sich nicht ärgern sollen“, über das Problem, „weil man es gerade eh nicht ändern kann“. Nein, lieber Kunde, wir hier bei AirBerlin, wir verstehen komplett, daß Sie verärgert sind. Wir wären das an Ihrer Stelle auch. Glauben Sie uns, wir wünschten, es wäre nicht so passiert. Aber die Computertechnik macht uns Menschen manchmal einen Strich durch die Rechnung. Wir haben Ihnen jetzt also nach Behebung der zweiwöchigen Computerprobleme die korrekte Rechnung zugesandt. Und wissen Sie was, Herr Kunde, bei Ihrem nächsten Flug freuen wir uns, Ihnen mindestens einen Tomatensaft extra zu spendieren. Mit soviel Salz und Pfeffer, wie Sie nur mögen. Und Knabberzeug dazu, bis der Bordarzt kommt…  Weil Sie es uns wert sind!!!

Viele Grüße, Ihre aufrichtig zerknirschte und eigentlich ganz tolle Airline AirBerlin“.

 

Meint man. Hofft man. Denkt man.

Alles, was ich bekam, war eine Mail (die nicht einmal das gewünschte Originaldokument beinhaltete, sondern ein „Ersatzdokument“) mit den Worten:

 

„Sehr geehrter Herr Dreher,

die im Anhang letzte Rechnung Nr.5 sollte nun die korrekte sein.

Mit freundlichen Grüssen“

 

Ja, AirBerlin, ob das so langfristig mit dem Nachbarn klappt?! Ich weiß ja nicht…

 

.

 

 

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